München: Bundespolizei stoppt Familienschleusung aus der Türkei und findet gefälschte Dokumente!

Am Dienstagmorgen (11. Juni) haben Bundespolizisten die Schleusung einer sechsköpfigen türkischen Familie am Grenzübergang Hörbranz verhindert. Zudem fanden die Beamten mehrere gefälschte Ausweise.

Lindauer Bundespolizisten stellten bei der Einreisekontrolle auf der BAB 96 sieben türkische Insassen in einem Fahrzeug mit deutscher Zulassung fest. Während der 52-jährige Fahrer türkische sowie deutsche Papiere vorweisen konnte, waren die anderen Personen nicht im Besitz ausreichender Dokumente, die ihre Einreise nach Deutschland legitimierten.

Bei den mutmaßlich Geschleusten handelte es sich um den 46-jährigen Vater, dessen 42-jährige Frau sowie die gemeinsamen 3- bis 14-jährigen Kinder. Der mutmaßliche Schleuser, der Bruder des Familienvaters, gab gegenüber den Bundespolizisten an, die Familie in Italien abgeholt zu haben und nach Berlin fahren zu wollen.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten in der Handtasche der Mutter sechs gefälschte griechische Ausweise sowie sechs gültige griechische Asylbescheinigungen, die den Familienmitgliedern zugeordnet werden konnten.

Die Bundespolizisten leiteten die mutmaßlich Geschleusten an die zuständige Aufnahmeeinrichtung weiter, da diese ein Schutzersuchen äußerten. Den Fahrer entließen die Beamten auf freien Fuß. Die Bundespolizei ermittelt gegen den ihn wegen des Verdachts der Schleusung und gegen die Geschleusten wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise.

Bundespolizeiinspektion Kempten