Stuttgart im Schock über einen Fall, der fassungslos macht! Ein Polizist, der einst Kriminelle jagte, steht plötzlich selbst als mutmaßlicher Auftraggeber eines Gewaltverbrechens vor Gericht. Eric R., 47, Polizeihauptmeister, wurde in Handschellen in den Gerichtssaal geführt – dort, wo sonst andere wegen seines Einsatzes landeten. Jetzt heißt es: Er selbst soll Rache genommen haben wollen. Hintergrund sollen interne Streitigkeiten um eine geplatzte Beförderung sein. Als sein Vorgesetzter angeblich die Unterstützung verweigerte, soll aus Enttäuschung blanker Hass geworden sein – mit fatalen Folgen.
Die Ermittler werfen ihm vor, einen Mann mit besten Verbindungen zu italienischen Verbrechersyndikaten kontaktiert zu haben – angeblich, um seinen Chef krankenhausreif schlagen zu lassen. Mitten im Ermittlungschaos taucht ein bekannter Name auf: Antonino P., ein Italiener mit Kontakten zur gefürchteten ‚Ndrangheta! Was als vermeintliche Freundschaft begann, entwickelte sich offenbar zu einer gefährlich engen Verbindung. Eric R. soll sogar mehrfach mit seinem „Freund“ nach Neapel gereist sein – ohne zu ahnen, in welchen Kreisen er sich da bewegte.
Die Staatsanwaltschaft zeichnet das Bild eines Polizisten, der zwischen Enttäuschung, Ehrgeiz und Größenwahn den Kompass verloren hat. Statt Pflichtgefühl – persönliche Vendetta. Statt Paragraphen – Unterweltkontakte. Kollegen reagieren entsetzt, nennen den Fall „einen Schlag ins Gesicht für die Polizei“. Eric R. selbst schweigt bislang zu den Vorwürfen, sein Verteidiger spricht von „Missverständnissen“. Doch in Stuttgart kursiert längst ein anderes Urteil: Dieser Fall ist ein Polizei-Skandal, der alles sprengt – weil auch der Hüter des Gesetzes manchmal auf die dunkle Seite kippt.
