REICHSBÜRGER IM STEUER-CHAOSSTAAT WIRD VERHÖHNT – FISKUS BETROGEN

Halle – Sie erkennen den Staat nicht an, aber bedienen sich schamlos seiner Geduld. In Sachsen-Anhalt wächst der Ärger über sogenannte Reichsbürger, die sich systematisch weigern, Steuern, Abgaben und Bußgelder zu zahlen. Behörden schlagen Alarm, denn immer mehr Fälle landen auf den Schreibtischen der Finanzämter. Der Schaden ist nicht nur finanziell, sondern trifft das Fundament des Rechtsstaats. Während ehrliche Bürger zahlen, lachen diese Verweigerer dem Fiskus ins Gesicht.

Aus dem Finanzministerium kommt ein ernüchterndes Bild: Eine große Gruppe aus der Szene fällt immer wieder durch bewusste Steuerverweigerung und das Ignorieren amtlicher Forderungen auf. Die Masche ist bekannt, die Ausreden auch. Schreiben werden zurückgeschickt, Bescheide für ungültig erklärt, Beamte beschimpft. Das Problem ist längst kein Randthema mehr, sondern eine handfeste Belastung für Verwaltung und Justiz. Kritiker sprechen von organisierter Sabotage gegen den Staat.

Besonders brisant: Die Reichsbürger-Szene gilt als gefährlich und teilweise gewaltbereit. Sie leugnet die Existenz der Bundesrepublik, erklärt Behörden zu Fantasiegebilden und ruft absurde Scheinstaaten aus. Manche krönen sich selbst, andere erklären Grundstücke zu angeblichen Hoheitsgebieten. Der Verfassungsschutz schaut genau hin – und warnt. Denn wer den Staat ablehnt und Gesetze verhöhnt, stellt nicht nur Rechnungen infrage, sondern auch die Ordnung selbst.


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