Rom: „Zeit, die Fäuste sprechen zu lassen“ – Veranstalter trommeln gegen Corona-Arbeitsverbot!

Hunderte Menschen aus der Unterhaltungsbranche haben sich am Samstag im Zentrum Roms versammelt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, die die Schließung von Theatern, Kinos und Live-Musik erzwingen. Um auf ihre finanzielle Not aufmerksam zu machen, schlugen die Demonstranten im Takt auf ihre mitgebrachten „Tourboxen“. Italienische Sänger und Schauspieler unterstützten die Aktion, hinter der über 50 Organisatoren aus der Branche stehen. Einer der Demonstranten erklärte zur Aktion: „So etwas ist einfach notwendig gewesen, um daran zu erinnern, dass die Unterhaltungsbranche noch existiert. Im Gegensatz zu Restaurants und anderen Sektoren, die große Verluste erlitten, aber in der Lage waren, ein bisschen weiter zu arbeiten, ist die Unterhaltungsbranche seit März [2020] komplett stillgelegt, das bedeutet Null Einkommen. Was meine Firma betrifft, sind alle zu Hause und entlassen, die Hilfe des Staates ist ungefähr gleich Null. Deshalb ist jetzt der Augenblick gekommen, dass wir unsere Fäuste sprechen lassen müssen, auf den Truhen, auf symbolische Art und Weise, um die Leute daran zu erinnern, dass es ein Sektor ist, der Hilfe braucht.“ Ein kleiner Hoffnungsschimmer für die Branche dürfte sein, dass die italienische Regierung für Ende April Lockerungen für Regionen mit moderaten Infektionsraten angekündigt hat. Ab dem 26. April darf dann die Außengastronomie wieder öffnen. Kinos, Theater und andere Kulturveranstaltungen sollen auch wieder möglich sein, allerdings nur im Freien und unter besonderen Schutzvorkehrungen.

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