Schicksals-Wahltag … es geht um die (Brat)Wurst!

Schicksals-Wahltag … es geht um die (Brat)WurstWurst ist Leben: Morgen ist es mal wieder soweit. Ein Schicksalstag, wie er den Deutschen gottlob immer nur alle vier Jahre ziemlich folgenlos ins Haus ist. Und tatsächlich, der Wahlspruch: “Wurst ist Leben”, ist nicht lediglich eine hohle Phrase der Fleischindustrie. Mehr denn je ist es in der schlimmsten Pandemie aller Zeiten eine essenzielle Handlungsempfehlung. Haben wir inzwischen ausnahmslos gelernt, dass es sich mit Bratwurst viel besser gentherapieren … Verzeihung … impfen lässt.

 

Am morgigen Wahl-Sonntag (nein, der Tag selbst war nicht zu wählen) dürfen alle erwachsene Menschen, die über eine Wahlberechtigung verfügen, einmal mehr zwei schöne Kreuze malen. Diese sollen, allen Analphabeten würdig, ihr künftiges Schicksal bestimmen und das Leben in der neuen Legislatur in neuem Glanz erstrahlen lassen. Soweit zum altbekannten Ammenmärchen. Dies alles im Blickfeld einer uralten Binsenweisheit: “würden Wahlen etwas verändern, wären sie verboten”. Da aber keine nennenswerten Änderungen auf dem Plan stehen, kann dieses Wahlspektakel gewohnt folgenlos abgehalten werden.

Wurst war zu wenig Thema im Wahlkampf

Schicksals-Wahltag … es geht um die (Brat)WurstManch unbedarftem Menschen mag dies etwas erläuterungsbedürftig erscheinen, dass es morgen um tatsächlich um die Wurst gehen soll. Aber es ist tatsächlich so, soweit man sich einmal die aktuellen Wahlprogramme der Parteien betrachtet, die sich zur Wahl stellen. Mit wenigen Ausnahmen sind es die bewährten Kungelparteien, die sich für gewöhnlich auf Kosten der Gemeinheit durchschlauchen. Deshalb kann man auch mal wieder das Wurstbild von 2017 hervorholen, da hat sich substantiell nichts geändert. Welche Partei hat im jüngsten Wahlkampf überhaupt einmal das Thema Corona angemessen aufgegriffen? Hat es jemand bemerkt, dass dieses Thema nahezu vollends abwesend war?

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Unions-Wahlkampfhilfe 2021 und Merkel-Verabschiedungsgruß

Die Urlaubssaison nähert sich dem Ende und niemand hat eine vernünftige Grußkarte gefunden? Die Pandemie hat alles versaut? Das ändern wir schlagartig! Passend zum anstehenden Wahlzirkus-Maximus, hier nun ein letzter Gruß an und mit der Imperatorin. Eine bleibende Erinnerung. Verleihen Sie Ihrer Hoffnungslosigkeit und Ergebenheit einen würdigen Ausdruck.

Ein Muss für alle Überlebenden, darf auf keiner Post-Corona-Party fehlen. Geben Sie der elenden Geschichte ein Gesicht. Diese tolle, aufpeitschende Erinnerung an die ruhmreichen und viralen Merkel-Jahre 2020/2021 wird bereits in wenigen Jahren eine echte Rarität sein. Schlagen sie jetzt zu, das 50er-Bündel hier im Bauchladen … solange der Vorrat reicht (limitierte Auflage).

Dabei ist es nicht nur nervig sondern streckenweise arg behindernd und einschränkend was uns die Politik seit dem Frühjahr 2020 übergeholfen hat. Wir wissen zwar, dass die ein oder andere Parteineugründung gegen diesen Wahnsinn antritt, aber diese Parteien haben kaum Aussicht darauf etwas nennenswertes im neuen Bundestag ausrichten zu können. Selbst dann nicht, wenn sie es über die Fünf-Prozent-Hürde schafften. Von allen anderen Parteien war nichts zu vernehmen, obschon es nachweislich nach der Wahl weiterhin um die Wurst geht.

Wurst bleibt Lockmittel Nummer Eins

Noch immer scheint die Wurst das Lockmittel der Wahl zu sein, um die Menschen mit der tollen Pharma-Keule vertraut zu machen, die ihr Leben verändern oder gar retten soll. Negative Aspekte dieser fast schon wie Sauerbier angepriesenen Spritze werden nach Kräften unter den Teppich gekehrt, oder gar zugunsten der Gebetsmühlen-Pharma-Rettungsrhetorik einfach ganz ignoriert. Das ist kein guter Stil, war Politik aber noch nie.

Wie gebannt werden am Sonntagabend die Schäfchen vor der Glotze hocken, um sich daran zu berauschen dass Wahltag war und sich wer erbarmte ihre Stimme einzusammeln, zu zählen und weiterhin zu missbrauchen. Traditionell wie stupide wird hernach mit Spannung auf die ewig gleichbleibenden Ergebnisse gewartet, fast schon wie auf die Ziehung der Lottozahlen. Es mag geringfügige Verschiebungen geben, ob jetzt in Richtung schwarz, rot oder grün, ist dabei völlig “wumpe”. Wer danach die Führung des Verbrecherkartells übernimmt spielt gar keine Rolle, denn am parteiübergreifenden Korruptionsprogramm wird sich gewiss nichts ändern. Da sind die eingespielten Parteiapparate schon davor.

Schicksals-Wahltag … es geht um die (Brat)WurstDemzufolge darf der Wähler zurecht erwarten, dass es auch nach der Wahl noch Bratwurst für Impfung gibt. Das ist also die tolle Botschaft des Tages. Mit etwas Glück kommen gar noch etwas hochwertigere Verlockungen zum Tragen, um die Menschen doch noch an die Nadel zu bewegen. Vielleicht mal ein iPhone für die Kinder, wie in der Schweiz? Falls das alles zu teuer werden sollte und die Sicherheit der Diäten gefährdete, erscheint es wahrscheinlicher, dass der neue Korruptionsstadel der 20. Legislatur die Bratwurst schlicht durch einen verordneten Zwang ersetzt. Es ist abzusehen, dass nach der Wahl selbst die letzte Scham dieser Banausen fällt. Also dann, wünschen wir allen Mitwirkenden und Verlockten einen schönen Wurst-Sonntag.

Quelle Erstveröffentlichung: qpress.de

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