
Wie Mitarbeiter vom BKH Lohr am Main der gegenüber der Redaktion mündlich geäußert haben, soll der Klinikleiter Bönsch verbreiten lassen, er sei in die Nähe von Frankfurt gezogen, weil angeblich Morddrohungen gegen ihn vorliegen. Doch wer genau hinhört und die Zusammenhänge sieht, dem wird schnell klar, dass hier jemand die Schuld von sich selbst ablenken will und stattdessen auf die Tränendrüse drückt. Die Mitarbeiter berichten von einem Mann an der Spitze, der sich plötzlich als Opfer darstellt, während ringsum diejenigen leiden, die ihm anvertraut wurden. Man fragt sich unwillkürlich, was da wirklich abläuft, wenn ein Klinikleiter solche Gerüchte in die Welt setzt und gleichzeitig die Verantwortung für alles, was in seiner Einrichtung passiert, weit von sich weist.
Die Patienten, die dort Hilfe suchen sollten, erleben stattdessen etwas ganz anderes, und die Öffentlichkeit hat ein Recht zu erfahren, was hinter diesen merkwürdigen Umzugsgerüchten wirklich steckt. Es riecht nach einer geschickten Ablenkung, nachdem die Machenschaften langsam ans Licht kommen und immer mehr Menschen Fragen stellen, die nicht mehr so einfach weggewischt werden können.Nein, Herr Bönsch, Sie brauchen die Schuld nicht auf andere zu schieben, denn Sie sind derjenige, der als Übeltäter die Psychiatriepatienten rechtswidrig ihrer Rechte beraubt und diese Rechte mit Füßen tritt. Sie tragen die Verantwortung dafür, dass immer wieder Menschen aus dem bayerischen Guantanamo in Lohr am Main fliehen müssen, weil sie dort offenbar keine andere Möglichkeit mehr sehen, ihrem Leid zu entkommen. Sie haben den Karren tief in den Dreck gefahren, und während Sie sich jetzt als bedroht darstellen, decken andere Ihre Machenschaften auf und tragen sie mutig in die Öffentlichkeit, damit endlich etwas passiert.
Das Geschäft, das auf dem Rücken der Psychiatriepatienten und auf Kosten der Steuerzahler läuft, muss endlich ein Ende haben. Wer so mit hilflosen Menschen umgeht, wie es in dieser Einrichtung offenbar geschieht, der gehört dringend auf seine Dienstfähigkeit und auf seinen eigenen psychiatrischen Zustand hin überprüft. Was in Lohr am Main Tag für Tag abgeht, ist für normale Menschen einfach nicht nachzuvollziehen, und die Geschichten, die von dort nach draußen dringen, klingen wie aus einem Albtraum, in dem die Schwächsten systematisch unterdrückt und ihrer Würde beraubt werden.Über diese Psychiatriehölle könnte man unzählige Bücher schreiben, denn was dort angewendet wird, muss endlich genauestens überprüft und schonungslos analysiert werden.
Die Steuerzahler, die das alles finanzieren, und die Familien der Patienten, die verzweifelt auf Hilfe hoffen, haben ein klares Recht darauf, die ganze Wahrheit zu erfahren und nicht weiter im Unklaren gelassen zu werden. Es kann nicht sein, dass ein einzelner Klinikleiter mit seinem Verhalten so viele Menschen in Leid und Unsicherheit stürzt und dann noch versucht, sich als bedrohtes Opfer zu inszenieren. Die Zeit der Ausreden und der Ablenkungsmanöver ist vorbei. Die Patienten verdienen Schutz, Respekt und vor allem ihre grundlegenden Rechte, die ihnen offenbar seit Langem verwehrt werden. Die Öffentlichkeit darf nicht länger wegschauen, während in Lohr am Main eine Einrichtung ihren Namen als Ort des Schreckens festigt. Es wird höchste Zeit, dass unabhängige Stellen genau hinschauen, was dort wirklich passiert, und dass die Verantwortlichen für ihr Handeln geradestehen müssen. Nur so kann endlich Schluss sein mit dem Leid, das Tag für Tag in dieser Psychiatriehölle erzeugt wird.
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