Welpenschmuggel über die A17 – Bundespolizei stellt erneut Hundewelpen sicher!

Foto Bundespolizei

Am Samstagabend (23.01.2021) fiel den Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der A17 ein in Richtung Dresden fahrender Kleintransporter auf. Kurz darauf stoppten die Bundespolizisten das Fahrzeug auf dem Rastplatz „Am Heidenholz“, um die Insassen zu überprüfen.

Bei der anschließenden Kontrolle des Kofferraumes entdeckten die Beamten eine Tiertransportbox mit einem Hundewelpen, welcher augenscheinlich noch keine 3 Monate alt war. Auf Verlangen der Beamten händigte der Fahrer, ein 41-jähriger Bulgare, die Papiere für den Hundewelpen aus. Bei der Überprüfung stellte sich jedoch heraus, dass diese eigentlich für einen anderen Hund sind.

Nach Rücksprache mit dem zuständigen Veterinäramt wurde der Hundewelpe sichergestellt und in die Obhut des Tierheims übergeben.

Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Zudem musste der 41-Jährige eine Sicherheitsleistung in Höhe von 250,- Euro hinterlegen.

Seit Jahresbeginn haben die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel bei ihren Kontrollen insgesamt sechs Hundewelpen sichergestellt. Im Jahr 2020 entdeckten die Bundespolizisten insgesamt 49 Hundewelpen bei ihren Kontrollen.

 

Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

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