LANZ-EXPLOSION IM TV-STUDIO! MIGRATIONS-DEBATTE ESKALIERT – „WIR DÜRFEN DAS NICHT WEGNUSCHELN!“

Was für ein Auftritt zur besten Sendezeit! ZDF-Talkmaster Markus Lanz platzte im Streit über Migration der Kragen und stellte sich ungewohnt deutlich gegen das, was er als Verdrängen gesellschaftlicher Probleme empfindet. Auslöser war eine hitzige Diskussion mit dem CDU-Politiker Sepp Müller, der die Belastung kleiner Gemeinden durch die Aufnahme von Geflüchteten schilderte. Die Journalistin Jana Hensel widersprach scharf und warf Müller vor, einen falschen Diskurs zu bedienen. Doch dann griff Lanz selbst ein – und das Studio wurde plötzlich mucksmäuschenstill.

Der Moderator verwies auf Gewalttaten der vergangenen Zeit und stellte die Frage, wie offen Deutschland über Sicherheit, Integration und gesellschaftliche Spannungen sprechen dürfe. Sein Eindruck: Viele Debatten würden aus Angst vor politischer Instrumentalisierung gar nicht erst geführt. Lanz warnte davor, Sorgen von Bürgern vorschnell abzutun. Es gehe nicht nur um Statistiken, sondern auch um das Gefühl von Sicherheit im Alltag, um Vertrauen in Staat und Gesellschaft und um die Frage, wie Menschen das Zusammenleben tatsächlich erleben.

Besonders kritisch äußerte sich Lanz zu Fällen, in denen Behörden bereits auffällige Personen kannten, aber Konsequenzen aus Sicht vieler Bürger zu spät oder gar nicht folgten. Genau hier entstehe ein Eindruck von Schwäche, der das Vertrauen beschädigen könne. Seine Mahnung: Probleme müssten klar benannt werden, ohne sie zu dramatisieren, aber auch ohne sie kleinzureden. Denn eine funktionierende Demokratie halte Spannungen aus – vorausgesetzt, sie diskutiere sie offen. Die Botschaft des Abends war unmissverständlich: Wegschauen hilft niemandem.

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