Panikmache mit Corona-Kranken Kindern: So ist es wirklich!

Berichte aus den USA über Kinder, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, machen Angst. Die Rede ist von schweren Corona-Verläufen, ausgelöst durch die sich schnell verbreitende Delta-Variante. Auch in Deutschland schlagen Fachleute Alarm. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach warnt beispielsweise vor einer Durchseuchung junger Menschen und Long-Covid als Konsequenz. Die Virologin Melanie Brinkmann prophezeit in der Wochenzeitung „Die Zeit“: „Es könnten in Deutschland also mehrere Hundert Kinder und Jugendliche im kommenden Winter ihr Leben verlieren, wenn die nicht geimpften Kinder und Jugendlichen durchseucht würden.“ Was ist dran an diesen düsteren Prognosen? Und wie ist die Lage auf deutschen Kinder-Intensivstationen? „Die Prognose von Frau Brinkmann, dass Hunderte Kinder sterben werden, entbehrt jeder Grundlage. Ich halte das für ein politisch motiviertes Statement. Ich weiß nicht, warum solche Behauptungen ohne Evidenz in die Welt gesetzt werden“, ärgert sich Dr. Florian Hoffmann (46). Er ist Oberarzt auf der interdisziplinären Kinder-Intensivstation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilian-Universität München. Darüber hinaus ist er Generalsekretär der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

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