Hamburg-Harburg: Zwei Türken sollen Kundendaten kopiert haben um neue Verträge abzuschließen!

Foto by: Screenshot Polizei Hamburg Twitter
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Tatzeiten: seit dem 01.01.2018 Tatort: Hamburg-Harburg

Beamte des für die Region Wandsbek zuständigen Landeskriminalamts (LKA 151) haben nach umfangreichen Ermittlungen zwei Männer identifiziert, die im Verdacht stehen, gewerbsmäßig Daten ausgespäht und für Betrugstaten benutzt zu haben.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen stehen zwei türkische Staatsangehörige (43, 48) im Verdacht, ihre beiden gemeinsam geführten Handyshops mit integriertem Paketannahmeservice unter anderem auch dafür genutzt zu haben, gewerbsmäßig Daten auszuspähen und für weitere betrügerische Handlungen zu nutzen.

Es wurden offenbar die Ausweise von Paketabholern ohne deren Wissen kopiert bzw. fotografiert.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg wurden Durchsuchungsbeschlüsse sowohl für die Shops, als auch für die Privatwohnungen der beiden Männer erwirkt.

Bei der Vollstreckung stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher. Unter anderem wurden knapp 1000 Lichtbilder von Personaldokumenten gefunden.

Mit den ausgespähten Daten wurden dann mehrere Verträge abgeschlossen, für die unter anderem Provisionen kassiert wurden.

Die Auswertung der sichergestellten Beweismittel, insbesondere hinsichtlich der Anschlusstaten wie Urkundenfälschungen, Betrug und Hehlerei, dauert derzeit an.

Die beiden Tatverdächtigen verblieben auf freiem Fuß, da keine Haftgründe vorlagen.

Die Ermittler raten grundsätzlich: Gehen Sie RESTRIKTIV mit Ihren persönlichen Daten um. Ihre Daten können für Straftaten benutzt werden.

Polizei Hamburg

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