Klimaaktivisten dringen auf Rodungsstopp im Dannenröder Forst

Fridays-for-Future-Protest, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Aktivisten von "Fridays for Future" Berlin, "Ende Gelände" und weiteren Organisationen haben bei einer Besetzung der Bundesgeschäftsstelle der Grünen in Berlin-Mitte einen Rodungsstopp im Dannenröder Forst gefordert – und die Grünen nach einem Gespräch mit deren Bundesvorsitzenden Robert Habeck scharf kritisiert. "Das Gespräch hat wieder einmal gezeigt, dass die Grünen-Politiker versuchen, sich aus der Verantwortung zu reden", sagte Kim Solievna von "Ende Gelände" dem Nachrichtenportal Watson. "Es ist ein Skandal, dass die Partei, die sich Klimaschutz auf die Fahnen schreibt, die Rodungen nicht verhindert."

Riva Morel von "Fridays for Future" Berlin kritisierte: "Die Grünen in Hessen handeln im Namen der ganzen Partei. Sie müssen Druck aufbauen auf den Verkehrsminister und Verantwortung übernehmen", sagte er Watson. Denn so würden die Wahlen 2021 nicht gewonnen. Bei den Rodungen im Dannenröder Forst im Rahmen des Baus der A49 zeigten die Grünen noch immer keine klare Kante, bemängelte Morel. "Sie schreiben sich Klimaschutz auf die Fahnen, treten aber nicht für ihn ein, um den Koalitionsfrieden zu wahren."

Foto: Fridays-for-Future-Protest, über dts Nachrichtenagentur

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1 KOMMENTAR

  1. Ab 2021 ist für die „Aktivisten“ aus bekannten Gründen (Corona-Pleite) eh kein Geld mehr da und dann hört der Spuk von Alleine auf. Die müssen dann ihre Aktionen selbst finanzieren…da ist das Geld ganz schnell alle. Und die Wahlen in 2021 gewinnen diese Traumtänzer nie im Leben.

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