Elsfleth: Notankerung eines Seeschiffes auf der Unterweser!

havarierter Frachter mit zur Hilfe gekommenden Schleppern

Am frühen Freitagmorgen kam es auf der Unterweser in Höhe der Huntemündung bei Elsfleth zu einer Notankerung eines 180m langen Seeschiffes. Der Havarist befand sich auf der Fahrt von Bremen gen Nordsee und hatte bereits auf dem zurückgelegten Stück mehrfach Probleme mit der Hauptmaschine. Diese mündeten schließlich in der Entscheidung der Schiffsführung, im Bereich der Huntemündung notzuankern.

Die Seeschifffahrtsstraßen Weser und Hunte wurden daraufhin vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Weser-Jade-Nordsee im Gefahrenbereich für die übrige Schifffahrt gesperrt; Arbeitsfahrzeuge des WSA stabilisierten das Schiff in seiner Lage. Dennoch drehte sich das Seeschiff über den Anker mit ablaufendem Wasser mit dem Bug in Richtung Bremen. Es wurden drei Schlepper alarmiert, mit deren Hilfe das Seeschiff wieder in die ursprüngliche Fahrtrichtung gedreht wurde; zudem schleppten sie es anschließend zur Stromkaje nach Bremerhaven. Bis zur Untersuchung durch die Klassifikationsgesellschaft und Behebung der Mängel darf das Schiff nicht weiterfahren. Personen-, Umwelt- oder sonstige Schäden sind nicht eingetreten.

Die Wasserschutzpolizei Brake führte sowohl an der Unfallstelle als auch am aktuellen Liegeplatz des Schiffes Ermittlungen zur Unfallursache durch.

Wasserschutzpolizeiinspektion

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