#NRW-#FDP: Laschet (CDU) wollte für „#Jamaika“ #Arbeitsplätze in der #Energiewirtschaft in #NRW opfern!

 

Düsseldorf (ots) – Die NRW-FDP übt scharfe Kritik an Ministerpräsident Armin Laschet (CDU). Johannes Vogel, der Generalsekretär der Liberalen in NRW, unterstellte Laschet am Montag, er sei während der Jamaika-Verhandlungen im Bund bereit gewesen, die Interessen nordrhein-westfälischer Unternehmen und Arbeitnehmer in der Energiewirtschaft zu opfern.

„Die Wahrheit ist, dass Armin Laschet leider NRW-Industriearbeitsplätze auf dem schwarz-grünen Koalitionsaltar geopfert hätte“, sagte Vogel der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe). „Der Bundesverband der Deutschen Industrie und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie hatten schon gegen die Jamaika-Pläne im Energiebereich demonstriert, die die CDU bereits gebilligt hatte“, schimpfte der Bundestagsabgeordnete Vogel. Laschet solle seinem NRW-Koalitionspartner FDP dafür danken, dass er ihm „diese Belastung seiner Wiederwahlchancen“ erspart habe.

Vogel reagierte mit seiner Attacke auf eine Äußerung Laschets am Montag über eine mögliche Große Koalition im Bund. Wenn es zu einer solchen Koalition komme, hatte Laschet zuvor gesagt, habe die CDU die Chance, Themen zu besetzen, die die FDP freigemacht habe, etwa den Einsatz für Industriearbeitsplätze, für Mittelstand und Handwerk. „Von Themen frei machen kann keine Rede sein“, erwiderte Johannes Vogel kurz darauf.

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