Opfer des Amoklaufs in Universität von Perm zur Behandlung nach Moskau transportiert

Der 18-jährige Timur Bekmansurow ist am Montag mit einem Jagdgewehr in die Staatsuniversität Perm gegangen und tötete dort fünf Frauen und einen Mann. Das jüngste Opfer ist 18 Jahre alt, das älteste 66. Weitere 28 Personen wurden verletzt. Sieben Personen, die bei einer Schießerei an der Staatlichen Nationalen Forschungsuniversität Perm schwer verletzt wurden, sind zur Behandlung nach Moskau gebracht worden. Dies teilte der Pressedienst des russischen Katastrophenschutzministeriums am Dienstag mit. Gegen den Amokläufer wird wegen Mordes ermittelt. Vor dem Angriff schrieb er in den sozialen Medien, er habe die Tat schon länger geplant. Er beschrieb ausführlich seine Vorbereitung, seine Schießausbildung sowie sein erfolgreich bestandenes psychologisches Gutachten. Wladimir Putin brachte den Angehörigen der Opfer sein Beileid zum Ausdruck. Ihm zufolge ist der Vorfall eine Tragödie für das ganze Land. „Keine Worte des Mitgefühls können die Bitterkeit der Verluste übertönen, den Schmerz dieser Verluste, vor allem wenn es um junge Leute geht, die gerade ihr Leben beginnen. Das ist eine riesige Tragödie, und zwar nicht nur für Familien, die ihre Kinder verloren haben, sondern für das ganze Land“, sagte der russische Präsident. Die Hochschule sagte bis Ende der Woche alle Vorlesungen ab. In dem Gebäude, wo die Schießerei stattfand, arbeiten Ermittler und Experten. Die Räumlichkeiten bleiben vorerst aufgrund der Untersuchungen verschlossen, teilte die Universität mit. Für Dienstag wurde für die gesamte Region ein Tag der Trauer angekündigt.

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